Von Onkel Loco, 20. Februar 2007, 11:45 Uhr

Das Schapdetten-Virus«Georg Wilsberg und sein Kollege Koslowski sollen Affen bewachen, die für medizinische Experimente bestimmt sind. Aus dem scheinbaren Routinejob erwächst eine Bedrohung, denn militante Veganer wollen die Tiere um jeden Preis vor dem Tod im Labor bewahren. Eine Katastrophe bahnt sich an…»
Kaum zu glauben, daß dieser Roman schon zehn Jahre auf dem Buckel hat. Er wirkt immernoch sehr aktuell – oder besser gesagt, er wirkt wieder aktuell. Es geht hier nämlich nicht bloß um die Themen Tierschutz und Tierversuche – vielmehr bezieht der Roman seine Spannung aus der Frage, ob die entführten Affen denn nun vom Schapdetten-Virus infiziert sind und ob dieser auf den Menschen übertragbar ist.

Insgesamt bietet Jürgen Kehrer hier solide Krimikost, die sich schnell und unkompliziert liest – was nicht zuletzt auch daran liest, daß Kehrer den gesamten Roman auf nur 157 Seiten unterbringt. Nichtsdestotrotz ist »Das Schapdetten-Virus« ein rundum gelungenes, kleines Buch, das in einer einigermaßen vollständigen Krimisammlung nicht fehlen sollte. Hat Spaß gemacht.

Sonstige Infos
Broschiert: 157 Seiten
Verlag: Grafit (Oktober 1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3-89425-205-7
ISBN-13: 978-3-89425-205-2
Bibliothek-Link: Das Schapdetten-Virus

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