Von Onkel Loco, 13. März 2007, 06:30 Uhr

Mary Higgins Clark: Wenn wir uns wiedersehen»Als Molly Lash nach sechs Jahren Gefängnis entlassen wird, ist sie fest entschlossen, den wahren Täter des Verbrechens zu finden, für das sie verurteilt wurde – den Mörder ihres Mannes. Gemeinsam mit ihrer Freundin Fran Simmons macht sie sich auf die Suche und gerät in einen fast ausweglosen Albtraum…«


Jetzt wird’s richtig schwer für mich. Es wird schwer, die Story objektiv zu bewerten, da Ingrid van Bergens Stimme fast das Einzige ist, was mir in Erinnerung geblieben ist. Dummerweise erinnere ich mich nicht an diese Stimme, weil sie so angenehm gewesen wäre – im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, ich hätte jemandem 280 Minuten dabei zugehört, wie er Metall sägt. Im Vergleich dazu ist es geradezu entspannend Mareike Carrière beim Lesen zuzuhören – und ich bin nun wirklich kein Mareike-Carrière-Fan.

Aber ich will aufhören zu heulen und mich ein wenig zusammenreissen. Daher hier die Story in Kurzfassung: Frau wird zu Unrecht wegen Mordes verurteilt, kommt nach sechs Jahren wegen guter Führung frei und will jetzt auf eigene Faust den wahren Mörder finden. Allerdings tut sie selber nicht viel dafür, sondern verlässt sich auf eine ihrer Freundinnen, eine Reporterin.
Diese Reporterin kommt auch prompt einer Verschwörung im Mediziner- / Forscher-Milieu auf die Spur und der vermutete Täter ist dann auch bald als der tatsächliche Täter enttarnt.

Klingt langweilig? Ist es auch. Mein Fazit lautet daher: Dünne Story, unnachahmlich schlecht vorgetragen. Falls Ihr einen Hang zum Masochismus habt, Euer Zahnarzt Euch aber nicht jeden Tag foltern kann, könnt Ihr ruhigen Gewissens zugreifen.

Sonstige Infos:
Gekürzte, autorisierte Lesefassung
4 Audio CDs
Spielzeit ca. 280 Minuten
Verlag: Random House Audio

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