Es ist schon spannend, einen Roman aus der Nachbarschaft zu lesen. Wenn man die Orte der Handlung kennt, macht ein Roman wirklich gleich doppelt soviel Spaß, weil die Handlung sich noch plastischer darstellt, als sie es für gewöhnlich tun würde. Trotzdem ist dieser Krimi nicht mein Lieblingskrimi geworden – vermutlich ist er nichtmal in die Top-Ten gekommen – warum genau das so ist, kann ich nichtmal genau sagen.
Artikel in der Kategorie 'Krimi'
»Ein Keller voller Leichen und ein Mörder, der im Hauptberuf eigentlich Gärtner ist. Rezensionen zu Krimis / Kriminalromanen gibt’s in dieser dunklen Ecke.
«Blutskizzen ist einfach mal was ganz Anderes. Das fängt schon damit an, wie der Roman in meinen Besitz gekommen ist. Er war nämlich ein Mitbringsel von der diesjährigen Buchmesse in Leipzig. Und wie sich das gehört, ist in meinem Exemplar auch eine vom Autor handgeschriebene Widmung an Bord (Vielen Dank dafür!), über die ich besonders froh bin, da das Autogramm diesen sowieso schon hervorragenden Roman für mein Empfinden nochmals aufwertet. Ich überlege ernsthaft, diesem Roman einen eigenen kleinen Schrein zu bauen.
Jürgen Kehrer: Wilsberg und die dritte Generation: Wie jetzt? Schon wieder ein Kehrer? Aber sicher! Nachdem sich »Der Schapdetten-Virus« so schnell und zügig gelesen hat und mir noch einer in die Hände gefallen ist, konnte ich nicht anders, als diesen Krimi hier direkt auch noch zu lesen.
Georg Wilsberg und sein Kollege Koslowski sollen Affen bewachen, die für medizinische Experimente bestimmt sind. Aus dem scheinbaren Routinejob erwächst eine Bedrohung, denn militante Veganer wollen die Tiere um jeden Preis vor dem Tod im Labor bewahren. Eine Katastrophe bahnt sich an…
Nordermoor ist anders, als andere Krimis. Nordermoor kommt irgendwie leiser daher – ohne wilde Verfolgungsjagden oder Ähnliches. Nordermoor hat das aber einfach auch nicht nötig.
Das war er dann also. Der 13. Teil der Eifel-Krimis von Jacques Berndorf (auch bekannt als Michael Preute). Der Roman war (wie immer bei Berndorf) handwerklich gut gemacht und liess sich entspannt und einfach lesen. Nur die Handhabung war diesmal etwas anders: der Roman kommt nämlich in einer gebundenen Ausführung daher.
